Im Weltraum-Abenteuer der Macher von Fallout New Vegas geht es um die Zukunft einer Kolonie
Im Weltraum-Abenteuer der Macher von Fallout New Vegas geht es um die Zukunft einer Kolonie
Bewertung (1 Stimmen)
Programm-Lizenz Zahlung
Hersteller Obsidian Entertainment
Läuft unter Windows
Bewertung
(1 Stimmen)
Hersteller
Obsidian Entertainment
Läuft unter
Windows
Programm-Lizenz
Zahlung
Vorteile
- Vielschichtige Möglichkeiten der Charakterentwicklung
- Entscheidungen beeinflussen Story und Welt
- Starke Nebencharaktere mit eigenen Geschichten
- Abwechslungsreiche Missionen und Dialoge
- Charismatischer Humor und ausgefeiltes Design
Nachteile
- Begrenzte Gebietsgröße, keine voll offene Welt
- Gelegentlich schwache KI
- Zahlreiche Anpassungsoptionen können Einsteiger überfordern
- Kein Multiplayer-Modus
Science-Fiction-Rollenspiel mit starker Story, Entscheidungsmöglichkeiten und eigenwilligem Humor
Spannende Science-Fiction in Retro-Optik
The Outer Worlds ist ein Rollenspiel aus dem Hause Obsidian Entertainment, das mit einer charmanten Mischung aus Retro-Sci-Fi-Ästhetik und bissigem Humor eine abwechslungsreiche Singleplayer-Erfahrung bietet. Die Handlung verschlägt Spieler in die abgelegene Halcyon-Kolonie, wo Megakonzerne das Leben bestimmen und Moral oft eine Frage der Perspektive ist.
Entscheidungen mit echten Konsequenzen
Im Zentrum stehen die Wahlmöglichkeiten: Jede Handlung, jedes Dialog- und Gameplay-Element kann Auswirkungen auf den weiteren Spielverlauf haben. Die Charakterentwicklung ist vielseitig, da sowohl Kampfwerte als auch soziale Fähigkeiten und sogar Eigenarten (sogenannte „Flaws“) angepasst werden können. Gespräche mit NPCs eröffnen zahlreiche Lösungswege, von Diplomatie bis Gewalt oder Betrug. Ob als skrupelloser Söldner, cleverer Tüftler oder empathischer Vermittler – die Freiheit beim Rollenbau ist ein zentraler Reiz.
Weltendesign und Erkundung
Trotz des Weltraumsettings ist die Spielfläche in handlichere, thematisch abwechslungsreiche Gebiete unterteilt, die jedoch nicht als offene Welt, sondern als instanzierte Zonen zugänglich sind. Ein cleveres Schnellreisesystem sorgt für Komfort, wobei jede Region eigene kleine Geschichten, Quests und Fraktionen bietet. Wer Erkundung mag, wird in den charmant gestalteten Arealen mit versteckten Details und Nebenmissionen belohnt.
Nebencharaktere mit Tiefe
Die Crew-Mitglieder spielen eine tragende Rolle. Sie besitzen individuelle Persönlichkeiten, Hintergrundgeschichten und Fähigkeiten, können sich unterhalten, die Hauptfigur unterstützen oder sogar gegen Entscheidungen rebellieren. Ihre Quests bieten eigene Handlungsstränge und Dialogoptionen, was für ein lebendiges Gruppengefühl sorgt.
Gameplay und Technik
Das Kampfsystem orientiert sich an klassischen Action-RPGs und integriert Schusswaffen, Nahkampf-Optionen sowie taktische Fähigkeiten – inklusive Zeitlupenmodus à la „V.A.T.S.“. Auch außerhalb von Kämpfen sind technische und soziale Lösungswege oft honoriert. Die Grafik punktet mit knalligen Farben und stylishem Design, auch wenn sie technisch nicht auf dem absolut neuesten Stand ist. Die deutsche Übersetzung ist weitgehend gelungen, kleinere Übersetzungsfehler fallen aber auf.
Kritikpunkte
Die überschaubare Größe der einzelnen Zonen macht den Wiederspielwert geringer, zumal keine offene Welt erkundet wird. Die künstliche Intelligenz der Feinde agiert gelegentlich etwas reaktionsarm oder vorhersehbar. Da es keinen Mehrspielermodus gibt, bleibt The Outer Worlds ausschließlich auf Einzelspieler ausgelegt.
Vorteile
- Vielschichtige Möglichkeiten der Charakterentwicklung
- Entscheidungen beeinflussen Story und Welt
- Starke Nebencharaktere mit eigenen Geschichten
- Abwechslungsreiche Missionen und Dialoge
- Charismatischer Humor und ausgefeiltes Design
Nachteile
- Begrenzte Gebietsgröße, keine voll offene Welt
- Gelegentlich schwache KI
- Zahlreiche Anpassungsoptionen können Einsteiger überfordern
- Kein Multiplayer-Modus